1977 geboren und aufgewachsen in Hamburg, lebt und musiziert adamned.age (Hanne Adam) heute in Berlin. Sehr früh begann sie zu musizieren, lernte Klavier, Gitarre, Drums etc.Sie spielte in Punk- und Crossover Bands, meist Schlagzeug und machte erste Soloaufnahmen mit einem 8-Spur-Tonbandgerät. 1996 fing sie an, den Computer in ihre musikalischen Arbeiten zu integrieren. Sie ging über zur elektronischen Musik, mischte hier in ihrem Trip-Hop/Downtempo Stil ihr Können am Instrument und den virtuellen Instrumenten, Auch das Singen ließ sie nicht aus und sieht es selbst heute stets als „Experiment“ zu singen.
So begann sie mehr und mehr an der Hard- und Software der Computer zu experimentieren, die Klänge als „Sounds und Samples“ zu transformieren in „Clicks und Cuts“, mit ihnen zu spielen, oft mit Fokus auf die Rhythmik und die percussiven Elemente.Hierdurch entwickelte sich schnell ihre zunächst minimal-technoide Stilrichtung. Seit einiger Zeit beruft sie sich wieder mehr auf das Sounddesign (Teile ihres Studiums), und auf die experimentelle Musik, die in ihrem elektronischen Charakter in der Electronica / IDM Richtung mündete. Neben diesen Stilen findet man bei ihr allerdings auch noch ihren altbekannten Downtempo Stil gepaart mit Ambient sounds.
Neben ihrer gesamten Solo-Arbeit fanden sich mehrere Collaborationen, von größeren Projekten bis hin zum einzelnen Remix war alles dabei, in den verschiedensten Genre.
Manch einer sagt von ihr, sie sei „fleißig“ und produktiv. Es ist eine Art „heraus sprudeln“, eine Art innerer "Drang" nach Äußerung, der sie "am Leben hält".
Stets suchend und verarbeitend nutzt sie das Medium Musik fast tag täglich neben Film, Fotografie, Grafik, Webdesign, Malerei und Schreiben als ihr Hauptventil und Kommunikationsmittel zur Außen- und Innenwelt, immer "mit dem Gefühl von der Musik getragen und befreit zu werden..."
"Ebenso spielen in meinen Arbeiten visuelle Inhalte eine wichtige Rolle. Hierbei gehe ich meistens, auch wenn ich im Bereich Kommunikationsdesign / Audiovision geschult bin, relativ autodidaktisch und eben sehr experimentierfreudig an alles heran, so dass ich mir neue Dinge schnell aneigne.
Meine Leidenschaft für das Medium Film ist sehr groß, da es für mich "die" Möglichkeit ist, Medien, wie Musik und Bild zusammen zu führen. So erzähle ich darin gern Geschichten in Kurzfilmen, "spiele" aber ebenso hingebungsvoll mit experimentellem Material, wobei es dann nicht selten zu einer Art Fusion von Musik und Film kommt, bei dem man dann manches mal auch von "Music-clips" sprechen kann, denn ich vertone nicht nur Film, sondern bebildere auch ihre Musik.
Auch die Fotografie spielte immer eine Rolle, mal mehr, mal weniger und es wird stetig mehr. Viele meiner Arbeiten sind in dem Projekt "EXurban" zu sehen, dass sich neben der Musik eben sehr viel mit der Fotografie befasst."